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Montag, 20. Juli 2015

Mandelhörnchen

Wer kennt nicht diese Feinschmecker-Leckerei vom Bäcker um die Ecke? Ich kenne glaub ich niemanden, der keine Mandelhörnchen mag - außer den Marzipanabstinenten... (komisches Volk)
Man gönnt sich dieses köstliche Vergnügen so selten, dabei ist es kinderleicht nachzubacken. Und das will ich Euch heute zeigen.



Dazu braucht man:
  • 200g Marzipan-Rohmasse
  •  2 Eiweiß
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50g Weizenmehl
  • 50g abgezogene gehobelte Mandeln
  • 100g dunkle Kuvertüre (Kakao ist am besten)
außerdem:
  • einen Spritzbeutel
  • ein bisschen Geduld

Und so wird's gemacht:
Mit einem Handrührgerät wird das klein gekrümelte Marzipan mit dem Eiweiß vermengt, bis eine gleichmäßige cremige Masse enstanden ist. Nun den Zucker, den Vanillezucker und das Mehl dazugeben.
Den Teig in eine Spritzbeuteltülle geben und Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Das Befüllen braucht ein bisschen Geduld, weil die Masse ziemlich klebt, aber niiiicht aufgeben!! zum Schluss werden noch liebevoll die gehobelten Mandeln auf den Hörnchen verteilt.



Dann gehts ab in den Ofen: 180°C für 10-15 Minuten- je nachdem, wie braun ihr sie haben wollt.
Die Hörnchen etwas auskühlen lassen und mit einem Pfannenwender oder einem großen Küchenmesser vorsichtig vom Backpapier lösen und dann mit der flüssigen Kuvertüre die Enden bepinseln.

Perfekt, um Mutti restlos zu begeistern und dabei ist es insgesamt keine halbe Stunde Arbeit!


Guten Appetit!!

Freitag, 26. Juni 2015

Knuspermüsli

Bei mir ist das so: irgendwie schmeckt mir das fertige Müsli aus dem Supermarkt nie so richtig gut, weil immer irgendetwas drin ist, das ich nicht gerne mag, z.B. vieeel zu viele Rosinen oder mir doch noch etwas fehlt. Außerdem ist den Fertigmüslis immer ewig viel Zucker zugesetzt.
Wer also ein leckeres Knuspermüsli gesund und genau nach seinen Vorlieben zubreiten will, dabei Geld sparen möchte und auch noch ein bisschen auf seine Linie achten möchte, für den ist dieses superschnelle Müslirezept genau das Richtige.




Dazu braucht man:
  • Zarte Haferflocken
  • Kernige Haferflocken
  • Nüsse (Haselnüsse, Mandeln)
  • Honig 
  • 1 EL Sonnenblumenöl
Außerdem: Im Prinzip alles, was man gerne in seinem Müsli hätte, z.B. 
    • Rosinen,
    •  Schokoraspel und/ oder Kokosraspel,
    • Sonnenblumenkerne, 
    • getrocknete Cranberries, 
    • getrocknete Aprikosen,...da stehen uns alle Möglichkeiten offen
Und so wirds gemacht:

Ich stelle hier nur die Grundzüge des Müslis vor, was Ihr dann letzendlich noch dazu geben möchtet, bleibt natürlich ganz euch und euren Vorlieben überlassen.
Zunächst widmen wir uns den Nüssen. Ihr könnt natürlich fertig gehackte Nüsse aus dem Supermarkt verwenden, wer es aber gerne etwas grober mag, der kann auch die Nüsse entweder mit dem Mixer nach seinem Wunsch Hacken oder einfach in ein Handtuch einschlagen und mit einer schweren Pfanne und Muskelkraft bearbeiten.
Sind die Nüsse präpariert, kommen sie zusammen mit dem Öl und den Haferflockensorten in eine Pfanne und werden einige Minuten leicht (!) geröstet. Lieber zu wenig Hitze, als zu viel, da das Ganze doch auch mal schnell etwas anbrennen kann. Dann kann man einige Esslöffel Honig mit in die Pfanne geben, je nachdem, wie süß man es gerne hätte. Der Honig wird in der Pfanne schön flüssig und verteilt sich über die Haferflocken.
Dann nimmt man ein Backblech mit Backpapier ausgelegt, gibt unsere Müslimischung darauf und bei etwa 120°C Umluft für 10 Minuten in den Ofen um sie schonend zu rösten und die verbliebene Flüssigkeit zu nehmen.
Wenn die Müslimischung ausreichend gebräunt ist, raus aus dem Ofen und gut abkühlen lassen.
Danach kann man seine weiteren Lieblingszutaten dazufügen oder es einfach nur so genießen.

Guten Appetit!



Montag, 2. Dezember 2013

Gebrannte Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt

Ihr habt noch nichts, das Ihr Euren Liebsten zum Nikolaus schenken könnt? Und Ihr wollt nicht immer nur Plätzchen und Mandarinen oder Socken schenken? Dann hab ich hier genau das Richtige für Euch: Gebrannte Mandeln, wie vom Weihnachtsmarkt! Auch wenn Ihr jetzt vielleicht denkt, dass Ihr das nicht könnt, weil Euch sonst die Bude abfackelt... glaubt mir, es klappt problemlos, denn ich geb Euch heute ein paar Tipps, wie selbst dem unerfahrensten Koch so eine Nascherei super gelingt.




Dazu braucht man:
  • 200g Mandeln
  • 100ml Wasser
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • Zimt
 Und so gehts:

Vor allem anderen stellt Ihr euch ein Backblech mit Backpapier ausgelegt zurecht. Nachher muss es schnell gehen, da fehlt die Zeit dazu, also vorher machen. Dann kanns auch schon losgehen.
Zuerst gebt ihr den Zucker, den Vanillinzucker, das Wasser und den Zimt (Menge je nachdem wie zimtig Ihr es mögt) in eine beschichtete Pfanne und lasst das Ganze auf höchster Stufe unter Rühren aufkochen. Wichtig ist, dass Ihr während der gesamten Kochzeit immer bei der Pfanne bleibt, denn der Zucker kann abrennen und dann stinkt alles Wochenlang nach Asche und verkokeltem Zeug (hatte ich auch schon mal)... Wo war ich? Ach ja, aufkochen. Also, wenn das Zuckersüppchen vor sich hinblubbert, kommen die Mandeln dazu. 
Ab jetzt geht alles ganz einfach...die ganze Zeit umrühren. Nicht aufhören, immer nur rühren rühren rühren. 
Zunächst verdampft nach und nach das Wasser und es entsteht eine bräunliche, sirupartige Suppe. Weiterrühren. 
Dann wird die Sirupsuppe braun und schaumig. Weiterrühren. 
Das Wasser verdampft nach und nach und es bildet sich eine Zuckerkruste an den Mandeln. Hitze runter (mittlere Hitze) und weiterrühren. Jetzt wirds spannend. 
Wenn der Zucker anfängt, zu karamelisieren noch ein kleines bisschen weiterrühren, sodass an den meisten Mandeln ein bisschen karamelisiert ist. 
Den Herd ausmachen und die Mandeln auf dem Backblech verteilen und auskühlen lassen. Ist echt mega einfach, das kann jeder!!

Wichtig: Auch die Pfanne erst mal auskühlen lassen und dann später in der kühlen Pfanne einfach Wasser aufkochen lassen, so löst sich der Zuckerrand wie von selbst! NIEMALS Wasser in die noch heiße Pfanne geben, davon verzieht sich die Pfanne und geht einfach kaputt.





Dienstag, 29. Oktober 2013

Herbstliche Apfel-Vanillepudding-Tartelettes

Von meiner Begeisterung für die kleinen Küchlein für zwischendurch habt ihr vielleicht schon gelesen. Heute kommt als Pendant zum letzten mal ein herrlich herbstliches süßes Tarteletterezept, das so lecker schmeckt, dass es bei uns schon am gleichen Nachmittag verputzt wurde. 
Was ich an diesem Rezept besonders mag ist diese Mischung aus knusprigem Mürbeteig, der mich an Vanillekipferl erinnert und dann diese fruchtige, samtig weiche Mischung aus Äpfeln und Pudding. Schmeckt einach SUPER!




Dazu braucht man: (für 12 Tartelettes)

Für den Mürbeteig:
  • 250g Weizenmehl
  • 20g gemahlene Mandeln
  • 30g Butter
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 20g Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
Für die leckere Füllung:
  • 500ml Milch
  • etwas Zucker
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille
  • 2 Eiweiß
  • 2 große Äpfel
  • 4 EL Honig
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Zucker
  • etwas Zitronensaftkonzentrat
 Und so gehts: 

Zunächst werden die Tartelettes zubereitet und das geht schonmal kinderleicht. Einfach alle Mürbeteigzutaten zusammenkneten und ordentliche durchwalgen, sodass ihr eine einheitliche Masse bekommt. Den Teig in etwas Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Die Tarteletteförmchen können in dieser Zeit schonmal vorbereitet werden, indem sie mit Butter ausgepinselt und entweder mit Mehl oder mit Paniermehl etwas eingepudert werden. 
Nach der Ausruh-/ Verschnaufpause wird der Teig (der übrigens jetzt schon total lecker schmeckt) auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt und 12 mal mit einer runden Form, die in etwa die Größe eurer Förmchen hat, ausgestochen und die kleinen Teigfladen in die Tarteletteförmchen gelegt und leicht angedrückt. 
Bei 180°C werden die kleinen Dinger für etwa 15-20 Minuten gebacken. Zwischendurch immer mal wieder den Backofen aufmachen und die Teigplatten mit einem Löffel wieder an die Förmchen andrücken, damit sie nicht zu sehr aufgehen. Rausnehmen und leicht auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Die Äpfel werden geschält, kleingeschnitten und zusammen mit dem Zimt, dem Zucker und dem Honig, sowie nach Belieben etwas Zitrone in einen Topf gegeben und etwa 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze eingekocht, die Äpfel sollen aber ihren Biss nicht verlieren. Der Pudding wird nach Packungsanweisung gekocht. 
Nun kommen die Äpfel in den Pudding und nach einer erfolgreichen Mischaktion wird dieses leckere Zeug auf die Tartelettes gefüllt. Diese leckeren Törtchen nun für etwa 1 Stunde auskühlen lassen, damit der Pudding noch schön fest wird.

Man kann natürlich auch andere herbstliche Obstsorten zum Füllen der Tarteletteförmchen nehmen, z.B. Pflaumen oder Mandarinen oder worauf ihr sonst so Lust verspürt.

Montag, 19. August 2013

Cremiges sommerliches Brombeereis

Man fährt gemütlich auf dem Fahrrad und sieht sie einfach an jeder Ecke: Brombeeren in Hülle und Fülle. Und nicht etwa nur beim Gemüse- und Obsthändler des Vertrauens, sondern an jedem Busch, Strauch, Geflecht. In der Stadt, im Park um die Ecke, im Wald... Überall. Also rasch die Tupperdose geschnappt und sammeln, was das Zeug hält.

Ist man dann zuhause mit einem halben Kilo der violetten Köstlichkeiten fragt man sich: hmm und jetzt? Natürlich Eis! Jaaaa, Eis! Das wollte ich schon immer mal ausprobieren: )
Und das Ergebnis ist ein echter Brombeertraum. Also Freunde, rein in die Büsche und nach ein paar Stunden selbstgemachtes Eis mit selbstgepflückten Brombeeren naschen. 
Herrlich ÖKO!




Dazu braucht man:
  • mindestens 300g Brombeeren (aber mehr geht immer, dann ist der Geschmack intensiver)
  • 80g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 150g Joghurt
  • 1 Packung Schlagsahne
  • vieeeel Liebe
Und so gehts:
Zuerst werden die Brombeeren von den versehentlich mitgesammelten kleinen Käfern, Blättern und sonstigen Mitbringseln entfernt, indem sie gewaschen werden. Ist das geschafft, werden die Beeren mitsamt der Hälfte des Puderzuckers mit einem Stabmixer zerkleinert. Man kann dann die Brombeermasse auch noch durch ein Sieb drücken, um die kleinen Kerne vom Rest zu trennen, aber ich mag das sehr gerne, deswegen hab ich heute mal drauf verzichtet.
Nun werden die beiden Eier mit dem Rest des Puderzuckers verquirlt, bis die Masse schön cremig ist. Nach und nach die Beerenmasse und den Joghurt unterrühren. Zum Schluss wird noch schnell die Sahne geschlagen und untergehoben. Fertig ist die cremige Brombeer-odyssee. Schmeckt jetzt schon mega lecker!




Aber wenn man geduldig ist und das cremige Gemisch auch noch einfriert, wird man hundertpro belohnt. Also ab damit ins Gefrierfach und immer mal wieder, etwa alle 40.60 Minuten rausnhemen und kräftig durchrühren, damit das Eis nicht so sehr kristallisiert und schön cremig bleibt.




Totaaal lecker! Müsst ihr probieren!!




Freitag, 9. August 2013

Pflaumentörtchen

Im Moment ist wieder Pflaumenzeit und was kann es da schöneres geben, als sich in der Küche mit Blätterteig, Pflaumen, Marzipan und Co so richtig auszutoben... Herrlich!! Die kleinen Törtchen eignen sich übrigens super, um damit auf jeglichen Party anzugeben, weil sie einfach zum Anbeißen aussehen :)



Dazu braucht man:
  • 200g Blätterteig (besser ist Tiefkühlware)
  • etwa 300g Pflaumen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 2 Eiweiß
  • 100g Marzipan
  • 30g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Puderzucker
Und so gehts:
 Das Eiweiß wird steif geschlagen. Wer Probleme damit hat, kann eine kleine Prise Salz zum Eiweiß geben, die Salzkristalle helfen dem Eiweiß fest zu werden... aber fragt mich nich warum:D
Nun schneidet man das Marzipan in kleine Stücke und mithilfe einer Gabel wird es mit dem Eiweiß nach und nach zu einer Crem verarbeitet. Diese Sache ist etwas ätzend, aber durchhalten lohnt sich!


Aus dem Blätterteig werden nun mithilfe einer mittelgroßen Tasse runde Scheiben ausgeschnitten und mit dem Nudelholz etwas ausgewalgt (aber nur ein bisschen). Die Scheiben werden dann mit einer Gabel mehrmals eingestochen und mit dem Zimt bestäubt. Nun  wird ein Klecks von der Marzipanmasse auf jede der Scheiben gegeben und veteilt.

Die Pflaumen werden gewaschen, halbiert, entkernt und dann in feine Scheiben geschnitten, die man dann fächer/sternenförmig oben auf der Marzipanmasse verteilt. 
Zu guter Letzt wird die Butter in einem Topf erwärmt und mit dem Zitronensaft vermischt. Mit vieeeel Liebe gibt man nun die Zitronenbutter oben auf die Pflaumen und betreicht sie ein wenig, damit sie in der fiesen Backofenhitze nicht so furchtbar leiden müssen.
Apropos Backofen: die Törtchen werden nun wie etwa 15 Minuten bei 190°C gebacken und im Anschluss noch mit Puderzucker bestäubt.



Nun sind sie fertig zum Verputzen. Bei mir sind sie immer schon verschwunden, noch bevor sie kalt geworden sind:)


Montag, 22. Juli 2013

Himbeertiramisu

In dieser wunderbaren Sommerzeit Tiramisu zu verputzen kann eine wahre Freude sein. Und wenn dann noch saftige Himbeeren dazu kommen, wird das Dessert auch noch so richtig schön erfrischend. Und ein weiterer Pluspunkt: es sind keine rohen Eier darin verarbeitet, das bedeutet, dass sich das Ganze auch noch lange hält... theoretisch: )

Viel Spaß beim (ver)naschen...




Dazu braucht man:
  • 1/8l Milch
  • 1EL Kakaopulver
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 1 Tasse Kaffee
  • 500g Mascarpone
  • 100g Philadephia
  • 1 Packung Schlagsahne
  • 100g Zucker
  • 1TL Vanillinzucker
  • Amaretto
  • 20-30 Löffelbisquits
  • 300g tiefgekühlte Himbeeren
  • Kakaopulver zum Bestreuen
Und so gehts:

 Die Milch wird mit dem Kakao und dem Zucker aufgekocht und anschließend mit dem Kaffee verrührt. Das Ganze lässt man dann auf der Fensterbank oder an einem kühlen Ort abkühlen.
Die Mascarpone wird mit dem Philadelphia, dem Zucker und dem Vanillinzucker, sowie Amaretto vermengt. Die Menge an Amaretto kann je nach Geschmackswunsch variiert werden, mir kann's persönlich aber gar nicht "amarettoig" genug sein!
Wieee auch immer...
Die Sahne wird nun steif geschlagen und unter die cremige Masse gehoben. Aaachtung, nicht schon jetzt alles vernaschen. Böse böse!

Nun gehts ans Aufschichten: Der Boden einer Auflaufform wird mit Bisquits ausgelegt und vorsichtig, am besten mit einem Esslöffel als Hilfsmittel mit der Kaffee-Kakao-Mischung übergossen. Nun kommt eine Schicht Himbeeren (oder was man sonst so mag) auf die getränkten Bisquits und nun diese göttlich leckere Creme obendrauf. Alles glattstreichen und nochmal wiederholen. Die oberste Schicht sollte aus Creme bestehen.
Kurz vor dem Servieren wird mit einem Sieb der Kakao über das Tiramisu verteilt.




Das Tiramisu schmeckt noch besser, wenn es eine Nacht im Kühlschrank durchgezogen ist, dann ist es quasi ein Tiramisuträumchen!



Montag, 15. Juli 2013

Cheesy-Schoko-muffins

Ich kann mich einfach nicht satt sehen an tollen leckeren Muffinrezepten...ich glaube, demnächst mache ich auch noch mal ein paar herzhafte, damit da mal ein bisschen Abwechslung reinkommt.

Aber heute gits es erst noch einmal ein süßes Muffinrezept für alle Leckermäuler, die auf Käsekuchen und Co stehen. Viel Spaß beim Schnabulieren im Sonnenschein. Damit lässt sich übrigens auch super Lernen... oder eben auch nicht :D




Dazu braucht man:
Fürs "Cheesy":
  • 200g Frischkäse (Doppelrahmstufe, hmmm lecker!)
  • 1/2 TL Orangenaroma
  • 60g Zucker
  • 1 Ei
Fürs "Schoko":
  • 100g Blockschokolade Vollmilch oder Kakao
  • 50g Butter
  • 2 Eier
  • 120g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 120g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • Papiermuffinförmchen

Und so gehts: Wieder einmal ist die Zubereitung pupse einfach. Die Blockschokolade wird in Stücke gebrochen und in einem Topf auf dem Herd oder in einem Wasserbad oder in der Mikrowelle, ganz wie ihr das wollt, erwärmt. Nachdem die Schokolade flüssig geworden ist, kommt die Butter dazu und wird ebenfalls in der Schokolade geschmolzen. Das Ganze nun vom Herd nehmen. 

Nun wird der Cheesyteil hergestellt. die angegebenen Zutaten zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Dabei darauf achten, dass das ganze nicht zu flüssig wird, also eventuell den Frischkäse vorher abtropfen lassen oder das Ei schon vorher verquirlen und erst einmal nur einen Teil hinzugeben und schauen, obs nicht zu flüssig ist.
Ist das geschafft, kann man die restlichen Schokozutaten, also Eier, Zucker, Vanillinzucker, Mehl und Backpulver miteinander verrühren und anschließend die Butter-Schokomischung unter den Teig rühren, bis alles schön gleichmäßig braun geworden ist. Nun die Muffinförmchen vorbereiten und zuerst den Schokoteig bis etwa der Hälfte auffüllen und dann die Cheesymischung oben drauf geben. Mit einer Kuchengabel oder einnem Stäbchen nun nocheinmal durch die Teigmischung ziehen, damit sich ein schönes Marmormuster ergibt.
Nun ab in den Ofen bei 180°C (Umluft) für 30 Minuten in den Ofen.




Und dann noch einen leckeren Capucchino dazu trinken und die Sonne genießen... Und so kann man sich auch ganz toll vom Klausurenlernen ablenken!!:)


Dienstag, 9. Juli 2013

Selbstgemachte Windbeutel


Sommer Sonne Sonnenschein und als passende Krönung zur guten Laune gibt es heute leckere Windbeutel. Man kann die kleinen Muntermacher super einfrieren und auch halb gefroren als kühlende Köstlichkeit genießen




Viel Spaß beim Schlemmen...



Dazu braucht man
Für den Teig:
  • 250ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 50 Butter
  • 150g Mehl
  • 4 Eier
Für ie Füllung:
  • 400g Sahne
  • 1 EL Zucker
  • 1 El Vanillinzucker
  • 2 Pck. Sahnesteif
  • evt. Puderzucker zum Bestäuben


Und so gehts: Die Windbeuttel werden aus eiem sogenannten Branntteig gemacht. Klingt ziemlich kompliziert, ich weiß, aber man muss sich auch manchmal einfach an was trauen. Ich hab das schließlich auch igendwie hinbekommen:)

Wasser, Alsz und Butter werden in einen Topf gegben und aufgekocht. Wenns sprudelt, den Topf von der Platte nehmen und das Mehl einrühren und danach wieder auf die Platte stellen. Das ganze so lange unrühren, bis die Masse zu einem Klumpen geworden ist und sich auf dem Boden des Topfes eine helle Schicht gebildet hat (daher der Name "Branntteig"). Der Topf wird nun wieder von der Platte genommen und man lässt ihn ca 10-15 Minuten auskühlen.

Jetzt werden die Eier einzeln verquirlt und unter den Teig gerührt, bis dieser in Spitzen vom Löffel fällt. Beim Einrühren keine Verzweiflung aufkommen lassen, wenns am Anfang wie glitschige Schupfnudeln aussehen, das wird schon!! Im Zweifel kann man das letzte Ei auch weglassen, wenn der Teig schon gut ist.

Nun werden mit Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech gegeben und das Ganze für 30 Minuten im vorgeheizten(!) Backofen, in dem unten ein Schälchen mit Wasser steht, gebacken. WICHTIG:  Den Backofen unter KEINEN Umständen aufmachen, sonst war die ganze Rührerei vergebens.

Nach dem Rausholen so bald wie möglich die Windbeutel mit einem Brotmesser aufschneiden und ankühlen lassen (sind innerhalb von 15 Minuten kalt)



Erst ganz kurz vor dem Servieren die Sahne mit Sahnesteif, Zucker und Vanillinzucker steif schlagen (bei meinem Glück ist beim ersten Versuch Butter draus geworden...) und Löffelweise in die Windbeutel füllen, Häupchen drauf, fertig!!

Wers mag kann nachher noch Puderzucker drauf streuen, ich hab heute mal drauf verzichtet.




Samstag, 6. Juli 2013

Weiße-Schoki-Himbeer-Muffins

Jaaa, mein Muffinwahn ist noch längst nicht verebbt, deshalb heute zum strahlenden Sonnenschein, zum Start in die Ferien und zum Start in die ätzende Uniklausurenphase ein weiteres Lecker-Schmecker-Muffinrezept




Dazu braucht man:
  • 120g weiße Schokolade
  • 155g Zucker
  • 300g Mehl
  • 1Päck Backpulver
  • 1 Ei
  • 125g gefrorene Himbeeren
  • 125ml Pflanzenöl
  • 185ml Buttermilch
  • Muffinpapierförmchen
  • Für das Topping nach Wunsch bunte Streusel 
  • und etwa 50-100g weiße Schokolade
Und auch hier nehme ich wieder diese süßen Papiermuffinförmchen, anstatt die Muffinformen einzufetten: gesünder, leichter sauber zu machen und sieht besser aus. Die gibts übrigens schon fürn Appel und n Ei in 1€-Läden, wie Tedy etc. zu kaufen - in verschiedenen Farben und Größen, huiuiui...


Und so gehts:

Zuerst wird die Schokolade mit dem Küchenmesser in grobe große Stücke gehackt und in eine Schüssel gegeben. Mehl, Backpulver und Zucker kommen hinzu und werden kurz durchgemischt. Die Hälfte der gefrorenen Himbeeren schon direkt dazu geben und die andere Hälfte ebenfalls ganz grob hacken, es reicht, wenn ihr sie einmal quer durchschneidet, dann friemeln die sich automatisch in kleinere Teile. Anschließend die zerteilten Himbeeren zusammen mit den ganzen Restzutaten, also Ei, Öl und Buttermilch rein in die Schüssel und gut verrühren.
Die Papierförmchen kommen in die Muffinform, oder Silikonförmchen, je nachdem, was ihr habt und dann wird der Teig ganz liebevoll eingefüllt.




Die kleinen Wunderküchlein kommen dann für 200°C für 20-25 Minuten, bis sie schön goldbraun gebacken sind in den Ofen.
Beim Herausnehmen nicht erschrecken, dass sie sich so weich und labberig anfühlen, nach dem Auskühlen werden sie auf jeden Fall noch härter.


Nach dem Auskühlen kommt ein knackiges Schokotopping drauf. Dafür weiße Schokolade schmelzen und über die Muffins träufeln. Weiße Schokolade ist meistens etwas härter, als dunkle, wer's gerne flüssiger mag, der kann noch ein bisschen Kokosfett zur Glasur dazu geben, dann wird das ganze etwas flüssiger. Nun noch nach Lust und Laune die eigene Emotion rauslassen und bunte Streusel, Zuckerherzchen, Liebesperlen oder Nüsse auf die Schokolade geben und genüsslich VERSCHLINGEN: )




Kann mich nicht satt sehen...

Euch ganz viel Spaß beim selber Ausprobieren. 

Schmeckt in der Sonne übrigens doppelt gut!!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Apfel-Nougat-Lecker-Schmecker-Muffins mit knackigem Schokotopping

Kleine Küchlein, die einem dem Tag versüßen, super einfach und schnell daher zu zaubern. Ob zur Geburtstagsparty oder einfach nur mal für zwischendurch-Muffins gehen für mich immer!!



Das braucht man:
  • 250g Mehl
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 125g Zucker
  • 1Ei
  • 80ml Öl
  • 1 Päck Vanillinzucker
  • 250g Joghurt
  • 200g Schokolade (nach Möglichkeit Nuss-Nougat)
  • 1 Apfel
  • 75g nutella
  • 100g Kakaoglasur



Und so gehts: 

Ich habe mich entschieden, ab jetzt einfach immer Papiermuffinförmchen in meine schon vorhandenen Muffinförmchen zu geben. Die Küchlein lassen sich leichter lösen und sehen dazu noch netter aus. Habe ich vorher nie gemacht, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal- sogar für Papierförmchen...




Also zunächst werden die trockenen Zutaten, also Mehl, Natron, Backpulver und Vanillinzucker vermengt. Der Apfel wird geschält (habt ihr mal versucht, den Apfel in einem Stück zu schälen? ich mach daraus immer einen heimlichen Wettbewerb gegen mich selbst...juhuuu, gewonnen) und in grobe Stücke geschnitten, so etwa daumennagelgroß, ebenso wird die Schokolade in schön grobe Stücke gehackt. 
Nun das Ei mit dem Zucker verquirlen und mit den restlichen Zutaten vermengen. Alles zusammen, also auch inklusive daumennagelgroßer (klingt irgendwie eklig..) Schoki und den Äpfeln zu der Mehlmischung geben. Den Teig nun in die Förmchen geben und alles für 25-30 Minuten bei 175°C im Ofen backen. 
Wenn die herrlichen Dinger schön goldgelb gebacken sind, herausnehmen und aus der Backform nehmen, ordentlich erkalten lassen.

Wenn die Muffins kalt sind, die Kakaoglaur schmelzen lassen und auf jeden Muffin einen dicken Klecks geben. TIPP: die Glasur wirklich nicht verstreichen, sondern einfach "drüberschütten", dann wird sie richtig schön knackig und bildet tolle Muster.

Euch gefällt das Rezept? Dann schreibt mir doch einfach mal, ich freue mich über jeden Leserkommentar. 

Und hier noch ein paar Fotoversuche mit den Miniküchlein

Geburtstagskuchen in Miniform
Ein Herz für Muffins
Viel Spaß beim Nachbacken, ihr Lieben!

Montag, 1. Juli 2013

Streuselmohnkuchen - Supersaftig

Schon wieder (oder immer noch?) mit meiner Freundin Laura gezaubert. Diesmal gabs einen Streuselmohnkuchen als Geburtstagskuchen für meinen lieben Mann. Super lecker, kann ich nur empfehlen, damit seid ihr der Star auf jeder Familienparty oder wenn Oma zu Besuch kommt!


Dazu braucht man:

Für die Füllung:
  • 2 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack) zum Kochen
  • 6 EL Zucker
  • 100 ml Milch zum Verrühren und
  • 650 ml Milch zum Aufkochen
Für die Streusel:
  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Eigelb
  • 75g Zucker
  • je nach Mohngeschmacksintensität 100g (oder mehr) Mohn (trocken)
Und für den Boden:
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • etwas Zitronensaft/ Schale
  • 75g Magerquark
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Prise Salz 
  • 1EL Milch
  • 50g Zucker
  • 175g Mehl

Und so gehts:

Zuerst wird der Pudding gekocht. Dafür das Puddingpulver, den Zucker und die 100ml Milch in einer Schüssel verrühren, sodass möglichst keine Klumpen entstehen. Die restliche Milch aufkochen lassen, dann die Puddingmischung unterrühren und nochmal ca. 1 Minuten köcheln lassen. Danach das ganze am besten auf die Fensterbank stellen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit sich keine hässliche Haut bildet. Der Pudding muss nicht zwingend komplett kalt sein. Wenn er noch warm ist, lässt er sich genau so gut weiterverarbeiten. Nach etwa 10 Minuten abkühlen, kann man die Mohnkörner hinuzufügen und unterrühren. Je nachdem, wie mohnlastig man es mag etwas mehr, als die oben angegebene Menge benutzen.


Nun werden die Streusel gezaubert. Die Butter in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Alle Streuselzutaten zusammenschütten und mit dem Rührgerät vermengen, anschließend im Kühlschrank kalt stellen (und nicht zu viel davon naschen: )  ) Nicht vergessen, den Mohn-Pudding nochmal ab und zu umzurühren...

Als letztes wird der Boden hergestellt. Auch das ist ganz einfach. Alle Zutaten mit dem Rührgerät vermengen und das klebrige Gemisch dann in einer (unten mit Backpapier bespannten) Springform als Teigboden auslegen. Wenn das Zeug zu sehr an den Fingern klebt, einfach den Teig und die Hände immer wieder mit ein bisschen Mehl bestäuben, dann klappts besser. Es muss auch ein Teigrand entstehen, also schön ein bisschen an der Springformwand hochdrücken. Nun wird die Puddingmischung hineingegeben. Sieht jetzt schon zum anbeißen aus. 


Meine liebe Freundin Laura beim Streuselverteilen
 

Ist der Puddingtopf ausgeschleckt, kann man die Streusel mit einer Gabel anmutig über dem ganzen Zauber verteilen und das Ganze dann für 40-50 Minuten bei 175°C backen.

Hmm und wie das riecht...

Die vielen knusprigen Streusel und die saftige Mohnpuddingmischung machen diesen Kuchen besonders einzigartig - sowas muss man einfach ausprobieren!!


Kerzen schon ausgepustet.
Also nichts wie ran und genießen...

Montag, 6. Mai 2013

Zupfkuchen - Genau das richtige, um ihn im Sonnenschein zu verspeisen



Heute hatte ich mal (wieder) Lust auf Kuchen. Und da ich noch nie Zupfkuchen ausprobiert habe, dachte ich: das kann doch nicht so schwer sein.....ist es auch nicht!!

Also ihr Lieben: ran ans Werk und dann raus auf die Wiese und den Frühling genießen - mit leckerem Zupfkuchen!

Dazu braucht ihr für den Teig:
    • 300g Mehl
    • 180g Zucker
    • 200g weiche Butter
    • 40g Kakaopulver (den echten, reinen Kakao)
    • 1 Päckchen Backpulver
    • 2 Eier





Das ganze wird erst einmal einfach mit einem Knethaken vermengt und zu dreivierteln in einer Backform ausgelegt. Wem der Teig zu sehr an den Fingern klebt, kann sich etwas Mehl über die Finger streuen, dann gehts besser - hab ich auch gemacht. Das restliche Viertel des dunklen Teigs wird weggestellt, das brauchen wir später.



So, jetzt kommt die Quarkfüllung:
    • 100g Zucker
    • 3 Eier
    • 500g Magerquark
    • 200ml süße Sahne
    • 1 Prise Salz
    • 70g weiche Butter
    • etwas Rumaroma

Und auch das ist wieder super einfach: alles zusammen vermengen und einfach in die Teigform füllen. Und zu guter letzt die Reste des Teigs über der Quarkfüllung mit den Fingern zerbröseln und ab geht der ganze Spaß in den Ofen. Alles eine Aktion von etwa 15 Minuten und DAS kann wirklich jeder zaubern!!








Und wenn der Kuchen dann bei 180°C für circa 50-60 Minuten im Ofen vor sich hingebacken ist (vielleicht den Kuchen nach etwa 30 Minuten mal drehen, damit er gleichmäßig bräunt),





  sieht der ganze Schmaus dann etwa so aus.


Guuuten Appetit.