Posts mit dem Label Saison werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Saison werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. Dezember 2013

Gebrannte Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt

Ihr habt noch nichts, das Ihr Euren Liebsten zum Nikolaus schenken könnt? Und Ihr wollt nicht immer nur Plätzchen und Mandarinen oder Socken schenken? Dann hab ich hier genau das Richtige für Euch: Gebrannte Mandeln, wie vom Weihnachtsmarkt! Auch wenn Ihr jetzt vielleicht denkt, dass Ihr das nicht könnt, weil Euch sonst die Bude abfackelt... glaubt mir, es klappt problemlos, denn ich geb Euch heute ein paar Tipps, wie selbst dem unerfahrensten Koch so eine Nascherei super gelingt.




Dazu braucht man:
  • 200g Mandeln
  • 100ml Wasser
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • Zimt
 Und so gehts:

Vor allem anderen stellt Ihr euch ein Backblech mit Backpapier ausgelegt zurecht. Nachher muss es schnell gehen, da fehlt die Zeit dazu, also vorher machen. Dann kanns auch schon losgehen.
Zuerst gebt ihr den Zucker, den Vanillinzucker, das Wasser und den Zimt (Menge je nachdem wie zimtig Ihr es mögt) in eine beschichtete Pfanne und lasst das Ganze auf höchster Stufe unter Rühren aufkochen. Wichtig ist, dass Ihr während der gesamten Kochzeit immer bei der Pfanne bleibt, denn der Zucker kann abrennen und dann stinkt alles Wochenlang nach Asche und verkokeltem Zeug (hatte ich auch schon mal)... Wo war ich? Ach ja, aufkochen. Also, wenn das Zuckersüppchen vor sich hinblubbert, kommen die Mandeln dazu. 
Ab jetzt geht alles ganz einfach...die ganze Zeit umrühren. Nicht aufhören, immer nur rühren rühren rühren. 
Zunächst verdampft nach und nach das Wasser und es entsteht eine bräunliche, sirupartige Suppe. Weiterrühren. 
Dann wird die Sirupsuppe braun und schaumig. Weiterrühren. 
Das Wasser verdampft nach und nach und es bildet sich eine Zuckerkruste an den Mandeln. Hitze runter (mittlere Hitze) und weiterrühren. Jetzt wirds spannend. 
Wenn der Zucker anfängt, zu karamelisieren noch ein kleines bisschen weiterrühren, sodass an den meisten Mandeln ein bisschen karamelisiert ist. 
Den Herd ausmachen und die Mandeln auf dem Backblech verteilen und auskühlen lassen. Ist echt mega einfach, das kann jeder!!

Wichtig: Auch die Pfanne erst mal auskühlen lassen und dann später in der kühlen Pfanne einfach Wasser aufkochen lassen, so löst sich der Zuckerrand wie von selbst! NIEMALS Wasser in die noch heiße Pfanne geben, davon verzieht sich die Pfanne und geht einfach kaputt.





Dienstag, 29. Oktober 2013

Herbstliche Apfel-Vanillepudding-Tartelettes

Von meiner Begeisterung für die kleinen Küchlein für zwischendurch habt ihr vielleicht schon gelesen. Heute kommt als Pendant zum letzten mal ein herrlich herbstliches süßes Tarteletterezept, das so lecker schmeckt, dass es bei uns schon am gleichen Nachmittag verputzt wurde. 
Was ich an diesem Rezept besonders mag ist diese Mischung aus knusprigem Mürbeteig, der mich an Vanillekipferl erinnert und dann diese fruchtige, samtig weiche Mischung aus Äpfeln und Pudding. Schmeckt einach SUPER!




Dazu braucht man: (für 12 Tartelettes)

Für den Mürbeteig:
  • 250g Weizenmehl
  • 20g gemahlene Mandeln
  • 30g Butter
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 20g Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
Für die leckere Füllung:
  • 500ml Milch
  • etwas Zucker
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille
  • 2 Eiweiß
  • 2 große Äpfel
  • 4 EL Honig
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Zucker
  • etwas Zitronensaftkonzentrat
 Und so gehts: 

Zunächst werden die Tartelettes zubereitet und das geht schonmal kinderleicht. Einfach alle Mürbeteigzutaten zusammenkneten und ordentliche durchwalgen, sodass ihr eine einheitliche Masse bekommt. Den Teig in etwas Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Die Tarteletteförmchen können in dieser Zeit schonmal vorbereitet werden, indem sie mit Butter ausgepinselt und entweder mit Mehl oder mit Paniermehl etwas eingepudert werden. 
Nach der Ausruh-/ Verschnaufpause wird der Teig (der übrigens jetzt schon total lecker schmeckt) auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt und 12 mal mit einer runden Form, die in etwa die Größe eurer Förmchen hat, ausgestochen und die kleinen Teigfladen in die Tarteletteförmchen gelegt und leicht angedrückt. 
Bei 180°C werden die kleinen Dinger für etwa 15-20 Minuten gebacken. Zwischendurch immer mal wieder den Backofen aufmachen und die Teigplatten mit einem Löffel wieder an die Förmchen andrücken, damit sie nicht zu sehr aufgehen. Rausnehmen und leicht auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Die Äpfel werden geschält, kleingeschnitten und zusammen mit dem Zimt, dem Zucker und dem Honig, sowie nach Belieben etwas Zitrone in einen Topf gegeben und etwa 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze eingekocht, die Äpfel sollen aber ihren Biss nicht verlieren. Der Pudding wird nach Packungsanweisung gekocht. 
Nun kommen die Äpfel in den Pudding und nach einer erfolgreichen Mischaktion wird dieses leckere Zeug auf die Tartelettes gefüllt. Diese leckeren Törtchen nun für etwa 1 Stunde auskühlen lassen, damit der Pudding noch schön fest wird.

Man kann natürlich auch andere herbstliche Obstsorten zum Füllen der Tarteletteförmchen nehmen, z.B. Pflaumen oder Mandarinen oder worauf ihr sonst so Lust verspürt.

Samstag, 5. Oktober 2013

Saftiger Fränkischer Zwiebelkuchen - ein echtes Herbstrezept

Jetzt, wo so langsam die Blätter bunt werden, der Sommer wohl oder übel zuende geht, ist es an der Zeit, wieder leckere herbstliche Rezepte aus den teilweise schon verstaubten Kochbüchern zu ziehen. Ich habe hier ein Rezept von Mama ausgegraben, was übrigens super gut zum leckeren Federweißer passt, den man momentan in jedem Supermarkt finden kann. Mit einem einfachen Zwiebelkuchen aus würzigem Hefeteig lässt sich doch der wolkenverhangene Himmel einigermaßen ertragen...



Dazu braucht man:

Für den Hefeteig:
  • 60ml Milch
  • 1/4 Würfel Hefe (etwa 10g)
  • 150g Mehl
  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zucker (damit die Hefe was zu Beißen hat)
  • gemahlener Kümmel oder Koriander
  • 25g weiche Butter
  • Butter für das Blech
Für den Belag:
  • 500g Zwiebeln (also etwa 5 große Brocken)
  • 150g Schinkenwürfel
  • etwas Butter zum Braten
  • 1 Packung Creme Fraîche
  • 1 Packung saure Sahne
  • 2 Eier
  • ca. 100g geriebener Gouda
  • etwas Zitronensaftkonzentrat
  • Salz, Cayennepfeffer (normaler geht aber auch)
  • etwas Muskatnusspulver

Und so gehts:

Die Milch wird in einer Tasse erwärmt und mit der zerbröselten Hefe vermischt, sofass sich die Hefe halbwegs auflöst. Jetzt eine mittelgroße Schüssel mit allen Zutaten (auch der Hefemilch) für den Hefeteig, außer der Butter befüllen und verkneten. Zum Schluss kommt dann noch die Butter hinzu und alles wird liebevoll miteinander verknetet. Je mehr geknetet wird, desto geschmeidiger wird der Teig, also nicht schon zu schnell schlapp machen.
Den Teigklumpen mit einem abdeckenden Handtuch über der Schüssel an einem angenehm warmen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen. Ist diese Ruhephase abgeschlossen, wird der Teig in einer eingefetteten Springform ausgelegt und nochmal für etwa 15 Minuten an den schon bekannten warmen Ort gestellt.

In der ganzen Ausruhzeit werden die riesigen Zwiebeln geschält, geviertelt und dann in Streifen  geschnitten - viel Spaß beim Weinen, meine Augen haben sich auch fast nicht mehr eingekriegt... In einer Pfanne wird nun etwas Butter erhitzt und dann die Zwiebeln mit den Speckwürfeln glasig angebraten. Ist das geschafft, werden diese in die Springform mit dem Hefeteig gefüllt.
Die Creme Fraîche mit der sauren Sahne und den Eiern verrühren und mit viel Salz, Pfeffer, Muskatnuss Kümmel (falls man sowas mag) und eventuell anderen Gewürzen wie z.B. Majoran oder Koriander gewürzt. Ruhig kräftig abschmecken, der Kuchen kann schon was vertragen, sonst schmeckt er fade. Die Masse dann oben auf die Zwiebeln geben, mit einem Löffel ganz vorsichtig ein bisschen verrühren. Dann den Gouda noch oben drüber streuen. Der Kuchen muss nicht unbedingt davon vollständig bedeckt sein, nur mit ein bisschen Käse schmeckt es abwechslungsreicher.
Nun unser gezaubertes Werk für 35 Minuten bei 175°C in den Backofen. Warm servieren, vielleicht mit etwas frischem kleingeschnittenem Schnittlauch.

Federweißer schmeckt (wie oben schon erwähnt) wirklich hervorragend zu diesem Gericht. Probiert's mal aus.




Guten Appetit und viel Spaß beim Herbstgenießen.

Eure Jil

Montag, 19. August 2013

Cremiges sommerliches Brombeereis

Man fährt gemütlich auf dem Fahrrad und sieht sie einfach an jeder Ecke: Brombeeren in Hülle und Fülle. Und nicht etwa nur beim Gemüse- und Obsthändler des Vertrauens, sondern an jedem Busch, Strauch, Geflecht. In der Stadt, im Park um die Ecke, im Wald... Überall. Also rasch die Tupperdose geschnappt und sammeln, was das Zeug hält.

Ist man dann zuhause mit einem halben Kilo der violetten Köstlichkeiten fragt man sich: hmm und jetzt? Natürlich Eis! Jaaaa, Eis! Das wollte ich schon immer mal ausprobieren: )
Und das Ergebnis ist ein echter Brombeertraum. Also Freunde, rein in die Büsche und nach ein paar Stunden selbstgemachtes Eis mit selbstgepflückten Brombeeren naschen. 
Herrlich ÖKO!




Dazu braucht man:
  • mindestens 300g Brombeeren (aber mehr geht immer, dann ist der Geschmack intensiver)
  • 80g Puderzucker
  • 2 Eier
  • 150g Joghurt
  • 1 Packung Schlagsahne
  • vieeeel Liebe
Und so gehts:
Zuerst werden die Brombeeren von den versehentlich mitgesammelten kleinen Käfern, Blättern und sonstigen Mitbringseln entfernt, indem sie gewaschen werden. Ist das geschafft, werden die Beeren mitsamt der Hälfte des Puderzuckers mit einem Stabmixer zerkleinert. Man kann dann die Brombeermasse auch noch durch ein Sieb drücken, um die kleinen Kerne vom Rest zu trennen, aber ich mag das sehr gerne, deswegen hab ich heute mal drauf verzichtet.
Nun werden die beiden Eier mit dem Rest des Puderzuckers verquirlt, bis die Masse schön cremig ist. Nach und nach die Beerenmasse und den Joghurt unterrühren. Zum Schluss wird noch schnell die Sahne geschlagen und untergehoben. Fertig ist die cremige Brombeer-odyssee. Schmeckt jetzt schon mega lecker!




Aber wenn man geduldig ist und das cremige Gemisch auch noch einfriert, wird man hundertpro belohnt. Also ab damit ins Gefrierfach und immer mal wieder, etwa alle 40.60 Minuten rausnhemen und kräftig durchrühren, damit das Eis nicht so sehr kristallisiert und schön cremig bleibt.




Totaaal lecker! Müsst ihr probieren!!




Dienstag, 13. August 2013

Schupfnudeln-mit-grünen-Bohnen-Schlemmermahl

Grüne Bohnen... schon lange nicht mehr gegessen. Früher als Kind gab es das dauernd bei uns zuhause, meistens aber immer in der gleichen Variante: mit Speck, mit weißer Soße und Kartoffeln. Aber aus Bohnen lässt sich doch sooo viel mehr machen. Um jedoch die Kindheitsgeschmäcker aufrecht zu erhalten und doch mal was Neues und Leckeres mit grünen Bohnen zu veranstalten, heute mit Schupfnudeln gebraten.

Man kann das natürlich auch als vegetarische Variante daherzaubern, z.B. mit frischen Champingons, anstatt Speck, passt auch SUPER dazu!



Dazu braucht man:
  • 500g grüne Bohnen
  • 1 Packung Schupfnudeln (kann man natürlich auch selbst machen, aber so ambitioniert war ich nicht)
  • 1 Packung Speck (oder eben Champingons)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Packung Creme Fraîche
  • Salz, Pfeffer
  • Rosmarin, Paprikapulver, Oregano

Und so gehts:

Die grünen Bohnen werden liebevoll von ihren mickrigen Enden befreit und in etwa kleinefingergroße Stücke geschnitten(auch, wenns eklig klingt...mir fiel einfach keine bessere Bezeichnung dafür ein). Ist diese ätzende Arbeit vollbracht, werden die Bohnen für etwa 10 Minuten in Salzwasser gekocht. Währenddessen brät man die Schupfnudeln mit dem Speck(oder Champignons) und der in Würfel geschnittenen Zwiebeln angebraten. Nach den 10 Minuten der Bohnenkocherei werden die Bohnen (natürlich ohne Kochwasser, was denkt IHR denn?) zu den Schupfnudeln gegeben und mit angebraten. Nun kann man auch nach Herzenslust würzen. Wie ich gewürzt habe, könnt ihr der Zutatenliste entnehmen, aber man kann das Ganze natürlich auch anders würzen, z.B. mit Curry als indische Variation oder scharf oder worauf man sonst so Lust hat. Zum Schluss kommt noch die Creme Fraîche dazu.. Kurz umrühren, sodass überall etwas von dem leckeren Zeug ist, etwas blubbern lassen und dann ab auf die Teller.



Guten Appetit!!
Gefällt euch das Rezept? Dann schreibt mir einen Kommentar, ich würd mich freuen!

Freitag, 9. August 2013

Pflaumentörtchen

Im Moment ist wieder Pflaumenzeit und was kann es da schöneres geben, als sich in der Küche mit Blätterteig, Pflaumen, Marzipan und Co so richtig auszutoben... Herrlich!! Die kleinen Törtchen eignen sich übrigens super, um damit auf jeglichen Party anzugeben, weil sie einfach zum Anbeißen aussehen :)



Dazu braucht man:
  • 200g Blätterteig (besser ist Tiefkühlware)
  • etwa 300g Pflaumen
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 2 Eiweiß
  • 100g Marzipan
  • 30g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Puderzucker
Und so gehts:
 Das Eiweiß wird steif geschlagen. Wer Probleme damit hat, kann eine kleine Prise Salz zum Eiweiß geben, die Salzkristalle helfen dem Eiweiß fest zu werden... aber fragt mich nich warum:D
Nun schneidet man das Marzipan in kleine Stücke und mithilfe einer Gabel wird es mit dem Eiweiß nach und nach zu einer Crem verarbeitet. Diese Sache ist etwas ätzend, aber durchhalten lohnt sich!


Aus dem Blätterteig werden nun mithilfe einer mittelgroßen Tasse runde Scheiben ausgeschnitten und mit dem Nudelholz etwas ausgewalgt (aber nur ein bisschen). Die Scheiben werden dann mit einer Gabel mehrmals eingestochen und mit dem Zimt bestäubt. Nun  wird ein Klecks von der Marzipanmasse auf jede der Scheiben gegeben und veteilt.

Die Pflaumen werden gewaschen, halbiert, entkernt und dann in feine Scheiben geschnitten, die man dann fächer/sternenförmig oben auf der Marzipanmasse verteilt. 
Zu guter Letzt wird die Butter in einem Topf erwärmt und mit dem Zitronensaft vermischt. Mit vieeeel Liebe gibt man nun die Zitronenbutter oben auf die Pflaumen und betreicht sie ein wenig, damit sie in der fiesen Backofenhitze nicht so furchtbar leiden müssen.
Apropos Backofen: die Törtchen werden nun wie etwa 15 Minuten bei 190°C gebacken und im Anschluss noch mit Puderzucker bestäubt.



Nun sind sie fertig zum Verputzen. Bei mir sind sie immer schon verschwunden, noch bevor sie kalt geworden sind:)


Montag, 5. August 2013

Kartoffel-Gemüse-Curry-Pfanne



Dieses Rezept ist für all die Leckemäuler spitze, die endlich mal ihr altes Gemüse aus dem Kühlschrank verwerten wollen; wahlweise aber auch für Glutenallergiker und Vegetarier- Heute ist für jeden was dabei!!




Dazu braucht man: 


  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • ca. 6-8 Möhren
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika (oder auch sonstiges Gemüse, was man so verwerten will
  • 1 TL Currypulver
  • 2-3 EL Frischkäse
  • 1 Päckchen Sahne
  • Kräuter oder Gewürzmischungen auf die ihr so Lust habt (meins stell ich weiter unten in diesem Post auch noch vor)
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • etwas Öl

Und so gehts: 

Die Kartoffeln werden geschält und in mittelgroße Würfel geschnitten. Die Möhren werden auf die gleiche Weise verarbeitet. Das restliche Gemüse wird ungeschält in Stücke geschnitten. Nun lässt man eine tiefe Pfanne heiß werden, gibt dann etwas Öl hinein und lässt die Kartoffelstückchen anmutig in die Pfanne purzeln. Deckel drauf, Hitze runter, dann dämpfen die Kartoffeln in ihrem eigenen Saft und werden richtig lecker. Seit einiger Zeit lasse ich die Kartoffeln kurz vor dem Pfannengemetzel in kaltem Wasser liegen, damit die Stärke etwas austreten kann und die Kartoffeln dann etwas knuspriger werden.

Die Kartoffelstückchen werden etwa 12 Minuten in der Pfanne gedämpft, dann kommt das restliche Gemüse dazu, nochmal für 5 Minuten Deckel drauf. So wird das Gemüse mit den Kartoffeln zusammen gedämpft, aber bleibt trotzdem knackig. Nach den 5 Minuten wird der Deckel abgenommen, die Pfanne schön stark erhitzt und das Ganze kräftig angebraten. Im Anschluss  wird gewürzt mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und dem Currypulver, nochmal alles durchrühren. Den Frischkäse mit eurer Lieblingsgewürzmischung oder Kräutern verrühren und unter das Gemüse mischen, anschließend die Sahne dazu geben, kurz aufkochen lassen und FEEEERTIG!











Und hier wie verssprochen meine Lieblingsgewürzmischung: Bali Dip - schmeckt nach Urlaub, nach exotisch, nach kräftig, süß, nach einfach lecker!  Habt ihr auch sowas, womit ihr alles würzen könntet? Einfach lecker!!









Und hier auch noch ein Foto von einigen anderen Lieblingen aus meinem Gewürzerepertoire, hach, tolle Sachen gibts!!

Montag, 1. Juli 2013

Streuselmohnkuchen - Supersaftig

Schon wieder (oder immer noch?) mit meiner Freundin Laura gezaubert. Diesmal gabs einen Streuselmohnkuchen als Geburtstagskuchen für meinen lieben Mann. Super lecker, kann ich nur empfehlen, damit seid ihr der Star auf jeder Familienparty oder wenn Oma zu Besuch kommt!


Dazu braucht man:

Für die Füllung:
  • 2 Päckchen Puddingpulver (Vanillegeschmack) zum Kochen
  • 6 EL Zucker
  • 100 ml Milch zum Verrühren und
  • 650 ml Milch zum Aufkochen
Für die Streusel:
  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 2 Päckchen Vanillinzucker
  • 2 Eigelb
  • 75g Zucker
  • je nach Mohngeschmacksintensität 100g (oder mehr) Mohn (trocken)
Und für den Boden:
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • etwas Zitronensaft/ Schale
  • 75g Magerquark
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Prise Salz 
  • 1EL Milch
  • 50g Zucker
  • 175g Mehl

Und so gehts:

Zuerst wird der Pudding gekocht. Dafür das Puddingpulver, den Zucker und die 100ml Milch in einer Schüssel verrühren, sodass möglichst keine Klumpen entstehen. Die restliche Milch aufkochen lassen, dann die Puddingmischung unterrühren und nochmal ca. 1 Minuten köcheln lassen. Danach das ganze am besten auf die Fensterbank stellen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit sich keine hässliche Haut bildet. Der Pudding muss nicht zwingend komplett kalt sein. Wenn er noch warm ist, lässt er sich genau so gut weiterverarbeiten. Nach etwa 10 Minuten abkühlen, kann man die Mohnkörner hinuzufügen und unterrühren. Je nachdem, wie mohnlastig man es mag etwas mehr, als die oben angegebene Menge benutzen.


Nun werden die Streusel gezaubert. Die Butter in der Mikrowelle kurz erwärmen, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Alle Streuselzutaten zusammenschütten und mit dem Rührgerät vermengen, anschließend im Kühlschrank kalt stellen (und nicht zu viel davon naschen: )  ) Nicht vergessen, den Mohn-Pudding nochmal ab und zu umzurühren...

Als letztes wird der Boden hergestellt. Auch das ist ganz einfach. Alle Zutaten mit dem Rührgerät vermengen und das klebrige Gemisch dann in einer (unten mit Backpapier bespannten) Springform als Teigboden auslegen. Wenn das Zeug zu sehr an den Fingern klebt, einfach den Teig und die Hände immer wieder mit ein bisschen Mehl bestäuben, dann klappts besser. Es muss auch ein Teigrand entstehen, also schön ein bisschen an der Springformwand hochdrücken. Nun wird die Puddingmischung hineingegeben. Sieht jetzt schon zum anbeißen aus. 


Meine liebe Freundin Laura beim Streuselverteilen
 

Ist der Puddingtopf ausgeschleckt, kann man die Streusel mit einer Gabel anmutig über dem ganzen Zauber verteilen und das Ganze dann für 40-50 Minuten bei 175°C backen.

Hmm und wie das riecht...

Die vielen knusprigen Streusel und die saftige Mohnpuddingmischung machen diesen Kuchen besonders einzigartig - sowas muss man einfach ausprobieren!!


Kerzen schon ausgepustet.
Also nichts wie ran und genießen...

Montag, 10. Juni 2013

Spargelröllchen

In dieser tollen Jahrszeit müssen doch unbedingt noch mal saisontypische Gerichte gekocht werden.


Ich muss ganz ehrlich zugeben, ich habe noch nie etwas mit Spargel gekocht. Hab mich irgendwie nicht so rangetraut, weil ich dachte, dass der Spargel holzig wird, weil ich dafür zu blöd bin.
und was soll ich sagen... wenn ich das schaffe, dann könnt ihr das auch ;D

Das braucht ihr:
  • 16 Stangen Spargel
  • 8 Lasagneplatten
  • 8 Scheiben gekochten Schinken
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • 1 El Butter
  • 25g Mehl
  • 200ml Sahne
  • 50g geriebenen Gouda
  • 30 g Semmelbrösel
  •  etwas Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Oregano
  • Zucker
Und los gehts:

Zuerst wird Wasser in einem Topf, in den auch der Spargel passt zum kochen gebracht und gesalzen und mit ein paar Tropfen Olivenöl versehen.
Während das Wasser erhitzt wird, kann der Spargel sorgfältig (!) geschält und das untere Ende abgeschnitten werden. Nun werden die Lasagneplatten ins kochende Wasser gegeben und für 3 Minuten gekocht. Sorgt dafür, dass sich die Platten gut voneinander lösen lassen.
Nach dem Kochen werden die Platten in ein feuchtes Handtuch gewickelt oder sonst wie feucht gehalten, damit sie nicht miteinander verkleben.
In das Nudelwasser wird nun der Saft einer halben Zitrobe gegeben und auch eine Prise Zucker zugefügt. Die Spargelstangen nun ins kochende Wasser und 10 Minuten köchlen lassen. 

Währenddessen wird die Mehlschwitze zubereitet. Die Butter wird in einem Topf erhitzt und nachdem sie geschmolzen ist das Mehl mit einem Schneebesen hinzugegeben. Dieses Gemisch dann unter Schneebesengerühre schön goldbraun werden lassen, im Anschluss etwas vom Spargelwasser und die Sahne hinzugeben, guuuut mir dem Schneebesen rühren, damit es keine Klümpchen gibt. Die restliche halbe Zitrone darüber ausdrücken und kräftig würzen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Nun geht es ans Eingemachte: Eine Lasagneplatte vor Euch legen, mit ein paar ganz grob gehackten Basilikumblättern bestreuen, eine Scheibe gekochten Schinken drauf und 2 Spargelstangen dazu. Die Platte jetzt zusammenrollen und mit der Öffnun nach unten in eine gefettete Auflaufform geben. So wird mit allen Zutaten verfahren. 



Die Mehlschwitze über die Röllchen geben und die Auflaufform für 10 Minuten in den Backofen schieben.
Danach die Form noch einmal kurz rausnehmen und mit dem Gouda und den Semmelbröseln bestreuen und wieder für 15 Minuten in den Ofen.






Fertig!



Durch die Brösel wird die Käsekruste richtig schön knusprig und beim Essen spürt man die vielen verschiedenen Schichten auf der Zunge, ein wahrer Traum. Der saftige nussige, sähmige Spargel, die Würze der Basilikumblätter, der gekochte Schinken als perfekter Gegenspieler zum Gemüse, die Teigrollen, die mal weich, mal knusprig sind, die sähmige Sauce und die knusprige Käsekruste...
Na? läuft einem da nicht das Wasser im Mund zusammen?