Bei mir ist das so: irgendwie schmeckt mir das fertige Müsli aus dem Supermarkt nie so richtig gut, weil immer irgendetwas drin ist, das ich nicht gerne mag, z.B. vieeel zu viele Rosinen oder mir doch noch etwas fehlt. Außerdem ist den Fertigmüslis immer ewig viel Zucker zugesetzt.
Wer also ein leckeres Knuspermüsli gesund und genau nach seinen Vorlieben zubreiten will, dabei Geld sparen möchte und auch noch ein bisschen auf seine Linie achten möchte, für den ist dieses superschnelle Müslirezept genau das Richtige.
Dazu braucht man:
- Zarte Haferflocken
- Kernige Haferflocken
- Nüsse (Haselnüsse, Mandeln)
- Honig
- 1 EL Sonnenblumenöl
Außerdem: Im Prinzip alles, was man gerne in seinem Müsli hätte, z.B.
- Rosinen,
- Schokoraspel und/ oder Kokosraspel,
- Sonnenblumenkerne,
- getrocknete Cranberries,
- getrocknete Aprikosen,...da stehen uns alle Möglichkeiten offen
Und so wirds gemacht:
Ich stelle hier nur die Grundzüge des Müslis vor, was Ihr dann letzendlich noch dazu geben möchtet, bleibt natürlich ganz euch und euren Vorlieben überlassen.
Zunächst widmen wir uns den Nüssen. Ihr könnt natürlich fertig gehackte Nüsse aus dem Supermarkt verwenden, wer es aber gerne etwas grober mag, der kann auch die Nüsse entweder mit dem Mixer nach seinem Wunsch Hacken oder einfach in ein Handtuch einschlagen und mit einer schweren Pfanne und Muskelkraft bearbeiten.
Sind die Nüsse präpariert, kommen sie zusammen mit dem Öl und den Haferflockensorten in eine Pfanne und werden einige Minuten leicht (!) geröstet. Lieber zu wenig Hitze, als zu viel, da das Ganze doch auch mal schnell etwas anbrennen kann. Dann kann man einige Esslöffel Honig mit in die Pfanne geben, je nachdem, wie süß man es gerne hätte. Der Honig wird in der Pfanne schön flüssig und verteilt sich über die Haferflocken.
Dann nimmt man ein Backblech mit Backpapier ausgelegt, gibt unsere Müslimischung darauf und bei etwa 120°C Umluft für 10 Minuten in den Ofen um sie schonend zu rösten und die verbliebene Flüssigkeit zu nehmen.
Wenn die Müslimischung ausreichend gebräunt ist, raus aus dem Ofen und gut abkühlen lassen.
Danach kann man seine weiteren Lieblingszutaten dazufügen oder es einfach nur so genießen.
Guten Appetit!
Ihr habt noch nichts, das Ihr Euren Liebsten zum Nikolaus schenken könnt? Und Ihr wollt nicht immer nur Plätzchen und Mandarinen oder Socken schenken? Dann hab ich hier genau das Richtige für Euch: Gebrannte Mandeln, wie vom Weihnachtsmarkt! Auch wenn Ihr jetzt vielleicht denkt, dass Ihr das nicht könnt, weil Euch sonst die Bude abfackelt... glaubt mir, es klappt problemlos, denn ich geb Euch heute ein paar Tipps, wie selbst dem unerfahrensten Koch so eine Nascherei super gelingt.
Dazu braucht man:
- 200g Mandeln
- 100ml Wasser
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- Zimt
Und so gehts:
Vor allem anderen stellt Ihr euch ein Backblech mit Backpapier ausgelegt zurecht. Nachher muss es schnell gehen, da fehlt die Zeit dazu, also vorher machen. Dann kanns auch schon losgehen.
Zuerst gebt ihr den Zucker, den Vanillinzucker, das Wasser und den Zimt (Menge je nachdem wie zimtig Ihr es mögt) in eine beschichtete Pfanne und lasst das Ganze auf höchster Stufe unter Rühren aufkochen. Wichtig ist, dass Ihr während der gesamten Kochzeit immer bei der Pfanne bleibt, denn der Zucker kann abrennen und dann stinkt alles Wochenlang nach Asche und verkokeltem Zeug (hatte ich auch schon mal)... Wo war ich? Ach ja, aufkochen. Also, wenn das Zuckersüppchen vor sich hinblubbert, kommen die Mandeln dazu.
Ab jetzt geht alles ganz einfach...die ganze Zeit umrühren. Nicht aufhören, immer nur rühren rühren rühren.
Zunächst verdampft nach und nach das Wasser und es entsteht eine bräunliche, sirupartige Suppe. Weiterrühren.
Dann wird die Sirupsuppe braun und schaumig. Weiterrühren.
Das Wasser verdampft nach und nach und es bildet sich eine Zuckerkruste an den Mandeln. Hitze runter (mittlere Hitze) und weiterrühren. Jetzt wirds spannend.
Wenn der Zucker anfängt, zu karamelisieren noch ein kleines bisschen weiterrühren, sodass an den meisten Mandeln ein bisschen karamelisiert ist.
Den Herd ausmachen und die Mandeln auf dem Backblech verteilen und auskühlen lassen. Ist echt mega einfach, das kann jeder!!
Wichtig: Auch die Pfanne erst mal auskühlen lassen und dann später in der kühlen Pfanne einfach Wasser aufkochen lassen, so löst sich der Zuckerrand wie von selbst! NIEMALS Wasser in die noch heiße Pfanne geben, davon verzieht sich die Pfanne und geht einfach kaputt.
Ihr steht auch so auf Möhrchen wie ich? Dann ist dieses Rezept hier genau das richtige für Euch, denn man kann hier gar nicht genug von dem leckeren orangefarbenen Wurzelgemüse verarbeiten.
Viel Spaß beim Nachkochen und Vernaschen. Dazu kommt, dass ich noch nie ne Quiche gemacht hab, also lohnt sich dieses Rezept gleich doppelt, um es einfach mal auszuprobieren
Dazu braucht man:
Für den Teig:
- 300g Mehl
- 1 Ei
- 2 EL Wasser
- 160g Magarine
- Salz
Für die Quichefüllung:
- 8 mittelgroße Möhren
- 1 Packung Kräuter Creme Fraîche
- 1 Packung Schlagsahne oder die gleiche Menge Milch
- Salz und Pfeffer
- Kräuter de Provence
- 4 Eier
- etwas geriebener Gouda oder (für mehr Geschmack: Parmesan)
Und so gehts:
Die Möhren werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden sie in einem Topf mit gesalzenem kochenden Wasser für etwa 5 Minuten gekocht.
In der Zwischenzeit wird schnell der Mürbeteig zusammengezaubert. Dafür einfach alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, man kann eigentlich gar nichts falsch machen, ist idiotensicher.
Der Teig wird nun in eine Springform oder in eine Tarteform gelegt und gleichmäßig verteilt, sodass auch der Rand noch einen etwa 3 cm hohen Teigmantel hat.
Nun werden die Möhren von der Herdplatte genommen und gleichmäßig oben auf dem Teig verteilt.
Creme Fraîche, Schlagsahne, Eier, sowie die Gewürze miteinander verqirlen. Bevor die Sauce über die Möhren gegossen wird, solltet ihr sie wirklich kräftig abschmecken, sonst wird die Qiche nachher lasch. Nun noch liebevoll den Käse über alles verteilen und ab in den Ofen damit: 180°C für 30-40 Minuten- also so lange, bis sich eine schöne goldene Kruste gebildet hat.
Und das ist Leeeecker, glaubt es mir:)
Von meiner Begeisterung für die kleinen Küchlein für zwischendurch habt ihr vielleicht schon gelesen. Heute kommt als Pendant zum letzten mal ein herrlich herbstliches süßes Tarteletterezept, das so lecker schmeckt, dass es bei uns schon am gleichen Nachmittag verputzt wurde.
Was ich an diesem Rezept besonders mag ist diese Mischung aus
knusprigem Mürbeteig, der mich an Vanillekipferl erinnert und dann diese
fruchtige, samtig weiche Mischung aus Äpfeln und Pudding. Schmeckt
einach SUPER!
Dazu braucht man: (für 12 Tartelettes)
Für den Mürbeteig:
- 250g Weizenmehl
- 20g gemahlene Mandeln
- 30g Butter
- 1 gestr. TL Backpulver
- 100g Zucker
- 20g Vanillinzucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
Für die leckere Füllung:
- 500ml Milch
- etwas Zucker
- 1 Packung Puddingpulver Vanille
- 2 Eiweiß
- 2 große Äpfel
- 4 EL Honig
- 1 TL Zimt
- 3 EL Zucker
- etwas Zitronensaftkonzentrat
Und so gehts:
Zunächst werden die Tartelettes zubereitet und das geht schonmal kinderleicht. Einfach alle Mürbeteigzutaten zusammenkneten und ordentliche durchwalgen, sodass ihr eine einheitliche Masse bekommt. Den Teig in etwas Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Die Tarteletteförmchen können in dieser Zeit schonmal vorbereitet werden, indem sie mit Butter ausgepinselt und entweder mit Mehl oder mit Paniermehl etwas eingepudert werden.
Nach der Ausruh-/ Verschnaufpause wird der Teig (der übrigens jetzt schon total lecker schmeckt) auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausgerollt und 12 mal mit einer runden Form, die in etwa die Größe eurer Förmchen hat, ausgestochen und die kleinen Teigfladen in die Tarteletteförmchen gelegt und leicht angedrückt.
Bei 180°C werden die kleinen Dinger für etwa 15-20 Minuten gebacken. Zwischendurch immer mal wieder den Backofen aufmachen und die Teigplatten mit einem Löffel wieder an die Förmchen andrücken, damit sie nicht zu sehr aufgehen. Rausnehmen und leicht auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Die Äpfel werden geschält, kleingeschnitten und zusammen mit dem Zimt, dem Zucker und dem Honig, sowie nach Belieben etwas Zitrone in einen Topf gegeben und etwa 5-10 Minuten bei mittlerer Hitze eingekocht, die Äpfel sollen aber ihren Biss nicht verlieren. Der Pudding wird nach Packungsanweisung gekocht.
Nun kommen die Äpfel in den Pudding und nach einer erfolgreichen Mischaktion wird dieses leckere Zeug auf die Tartelettes gefüllt. Diese leckeren Törtchen nun für etwa 1 Stunde auskühlen lassen, damit der Pudding noch schön fest wird.
Man kann natürlich auch andere herbstliche Obstsorten zum Füllen der Tarteletteförmchen nehmen, z.B. Pflaumen oder Mandarinen oder worauf ihr sonst so Lust verspürt.
Vielleicht fragt ihr Euch: "Hä, was sollen denn bitte Tartelettes sein?" Berechtigte Frage... Tartelettes habe ich auch erst vor einigen Wochen entdeckt und mich sofort verliebt, weil das einfach ideale kleine Tarteförmchen sind, um sich eine selbstgebackene Köstlichkeit mit in die Uni/ die Arbeit/ die Schule/ in den Urlaub zu nehmen - mal was anderes, als immer nur die gleichen öden Käsestullen. Also, wer von Euch mal Lust hat auf ein leckeres vegetarisches Gericht für den Hunger zwischendurch, für den ist dieses Rezept genau richtig...
Dazu braucht man:
- mindestens 8 kleine Tarteletteförmchen (Foto siehe unten)
Für den Mürbeteig:
- 250g Weizenmehl
- 125g Butter
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- etwas Paniermehl
Für den Belag:
- 300g TK Spinat
- 4 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 300g Doppelrahmfrischkäse
- 3 Eier
- Muskatnuss, Paprikapulver, Salz, Pfeffer
- 25g Pinienkerne
Und so gehts:
Den Spinat lässt man in einem Sieb auftauen, eventuell durch eine niedrig eingestellte Mikrowelle nachhelfen. Die Zutaten für den Mürbeteig kräftig zusammenkneten und auch probieren, ob man das Salz klar durchschmecken kann, sonst nochmal nachsalzen. Je länger geknetet wird, desto geschmeidiger wird der Teig und umso schöner nachher die Tartelettes. Den zu einem Klumpen verarbeitete Teig wird in Frischhaltefolie eingewickelt und für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt.
In der Zwischenzeit wird die Zwiebel und der Knoblauch kleingeschnitten und mit einem Tropfen Öl in einer Pfanne glasig angebraten. Die Eier anmutig mit dem Frischkäse verrühren, mit Muskat, Paprika, Salz und Pfeffer gewürzt. Der Spinat muss leicht ausgedrückt werden, sonst ist er zu wässrig und anschließend wir er mit der Käsemasse verrührt. Ebenso kommen die zuvor kleingeschnittenen Tomaten und auch die angebratenen Zwiebeln in die Creme. Zu guter letzt werden noch schnell die Pinienkerne bräunlich in einer Pfanne geröstet und auch unter die leckere Masse gegeben. Zwischendurch probieren nicht vergessen, das Ganze soll ja auch schmecken.
Die Förmchen gut einfetten und mit etwas Paniermehl bestäuben, damit der Teig nicht festklebt.
Nun wird der Teig nochmals durchgeknetet und mit einem Nudelholz mitteldünn ausgerollt und mit einem Förmchen 8 mal ausgestochen und die Teigrondelle in die Förmchen gedrückt. Mit einer Gabel die kleinen Teighaufen mehrmals durchstechen, damit sie nicht aufgehen. Nun etwa 2/3 Der Spinat-Frischkäsemasse in die Förmchen füllen und für etwa 20-25 Minuten bei 200°C in den Backofen stellen. Nach dieser Zeit die restliche Masse oben auf die Frörmchen streichen und nochmal für 10-15 Minuten backen.
Noch warm servieren.
Schmecken aber auch kalt sehr lecker, wie schon gesagt, als mal etwas anderes Frühstück oder als Snack für zwischendurch... oder so:)
Jetzt, wo so langsam die Blätter bunt werden, der Sommer wohl oder übel zuende geht, ist es an der Zeit, wieder leckere herbstliche Rezepte aus den teilweise schon verstaubten Kochbüchern zu ziehen. Ich habe hier ein Rezept von Mama ausgegraben, was übrigens super gut zum leckeren Federweißer passt, den man momentan in jedem Supermarkt finden kann. Mit einem einfachen Zwiebelkuchen aus würzigem Hefeteig lässt sich doch der wolkenverhangene Himmel einigermaßen ertragen...
Dazu braucht man:
Für den Hefeteig:
- 60ml Milch
- 1/4 Würfel Hefe (etwa 10g)
- 150g Mehl
- 1 Eigelb
- Salz, Pfeffer
- etwas Zucker (damit die Hefe was zu Beißen hat)
- gemahlener Kümmel oder Koriander
- 25g weiche Butter
- Butter für das Blech
Für den Belag:
- 500g Zwiebeln (also etwa 5 große Brocken)
- 150g Schinkenwürfel
- etwas Butter zum Braten
- 1 Packung Creme Fraîche
- 1 Packung saure Sahne
- 2 Eier
- ca. 100g geriebener Gouda
- etwas Zitronensaftkonzentrat
- Salz, Cayennepfeffer (normaler geht aber auch)
- etwas Muskatnusspulver
Und so gehts:
Die Milch wird in einer Tasse erwärmt und mit der zerbröselten Hefe vermischt, sofass sich die Hefe halbwegs auflöst. Jetzt eine mittelgroße Schüssel mit allen Zutaten (auch der Hefemilch) für den Hefeteig, außer der Butter befüllen und verkneten. Zum Schluss kommt dann noch die Butter hinzu und alles wird liebevoll miteinander verknetet. Je mehr geknetet wird, desto geschmeidiger wird der Teig, also nicht schon zu schnell schlapp machen.
Den Teigklumpen mit einem abdeckenden Handtuch über der Schüssel an einem angenehm warmen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen. Ist diese Ruhephase abgeschlossen, wird der Teig in einer eingefetteten Springform ausgelegt und nochmal für etwa 15 Minuten an den schon bekannten warmen Ort gestellt.
In der ganzen Ausruhzeit werden die riesigen Zwiebeln geschält, geviertelt und dann in Streifen geschnitten - viel Spaß beim Weinen, meine Augen haben sich auch fast nicht mehr eingekriegt... In einer Pfanne wird nun etwas Butter erhitzt und dann die Zwiebeln mit den Speckwürfeln glasig angebraten. Ist das geschafft, werden diese in die Springform mit dem Hefeteig gefüllt.
Die Creme Fraîche mit der sauren Sahne und den Eiern verrühren und mit viel Salz, Pfeffer, Muskatnuss Kümmel (falls man sowas mag) und eventuell anderen Gewürzen wie z.B. Majoran oder Koriander gewürzt. Ruhig kräftig abschmecken, der Kuchen kann schon was vertragen, sonst schmeckt er fade. Die Masse dann oben auf die Zwiebeln geben, mit einem Löffel ganz vorsichtig ein bisschen verrühren. Dann den Gouda noch oben drüber streuen. Der Kuchen muss nicht unbedingt davon vollständig bedeckt sein, nur mit ein bisschen Käse schmeckt es abwechslungsreicher.
Nun unser gezaubertes Werk für 35 Minuten bei 175°C in den Backofen. Warm servieren, vielleicht mit etwas frischem kleingeschnittenem Schnittlauch.
Federweißer schmeckt (wie oben schon erwähnt) wirklich hervorragend zu diesem Gericht. Probiert's mal aus.
Guten Appetit und viel Spaß beim Herbstgenießen.
Eure Jil
Manchmal sehnt es mich nach den guten alten Gerichten, die meine Kindheit
wieder in mir aufleben lassen. Nur leider gibt es nicht immer ein Rezept dazu,
Oma kocht oft nach Gefühl und Mama ebenso. Deshalb kann ich Euch hier leider
nicht mit einem jahrhundertealtem Originalrezept meiner Familie dienen, aber
ich hoffe, Euch schmeckt es trotzdem. Und wer weiß, vielleicht gründet ihr ja
mit Euren Rezepten auch alte Familientraditionen und Eure eigenen Enkel fragen
in 50 Jahren danach und sagen:" Hach Omi, du kochst immer so leckeren
Eintopf..."
Dazu braucht man:
- 300g Linsen
- Wasser zum Einweichen
- 750g Kartoffeln
- 1 Packung Suppengemüse mit
viel Knollensellerie
- 4 Tomaten
- 2 weiße Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Scheiben Schweinebauch
- 1l Gemüsefond
- 1l Wasser
- 3 Mettwürstchen
- 2EL Weißweinessig
- etwas Zucker
- 1TL Balsamicoessig
- Salz und Pfeffer
Und so gehts:
Die Linsen werden mit lauwarmen Wasser eingeweicht, während ihr das ganze Gemüse kleinschnibbelt. Aber zunächst nur Zwiebeln, Lauch, Möhren (mit Schale - gibt zusätzlichen Geschmack) und den Sellerie in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Den Rest kriegema später...
Jetzt einen großen Topf kräftig erhitzen und die beiden Bauchscheiben mit einem Tropfen Öl von beiden Seiten kräftig anbraten. Jetzt den Knoblauch mit dazugeben und ebenfalls bräunlich anschwitzen lassen. Einen Teelöffel Balsamico und einen Teelöffel Zucker mit dazugeben und alles etwas köcheln lassen.
Jetzt die Zwiebeln mit in den Topf, glasig werden lassen und nun das restliche schon so liebevoll kleingeschnittene Gemüse rein und dann schön anbraten, sodass unten am Topfboden ein kleiner Sud entsteht - der Grundsatz für unsere Suppe. Ist das geschafft, die Suppe mit dem Gemüsefond, dem Wasser und den abgetropften Linsen auffüllen und aufkochen lassen.
Geachtelte Tomaten und die Mettwürstchen im Ganzen mit in den Topf und den ganze Kram für 20 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen die Kartoffeln schälen und in Stückchen schneiden und nach der Kochzeit zur Suppe geben und das dann noch einmal für 20 Minuten köcheln lassen.
Im Anschluss die Bauchscheiben und die Mettwürstchen aus dem Topf holen, kleinschneiden und in einer Pfanne anrösten, das gibt nochmal zusätzliches Aroma. Alles wieder in den Topf.
Nun noch mit etwa 2 EL Weißweinessig und etwas Zucker, sowie kräftig Salz und Pfeffer abschmecken, die Ptersilie aus der Suppengrünpackung klein schneiden und frisch über die Suppe streuen und FEEEEERTIG.
Wenn Euch das Rezept gefällt, schreibt mir doch einfach mal einen Kommentar, ich würde mich freuen!!